AGB

Allgemeine Geschäftsbedingungen (Auszug für Landtechnik-Onlineshop)

§ 1 Geltungsbereich und allgemeine Bestimmungen

  1. Für die Geschäftsbeziehung zwischen dem Landtechnikbetrieb Schnell Landtechnik GmbH & Co.KG, Rosenheimer Straße 15, 83139, Söchtenau (nachfolgend „Anbieter“) und dem Kunden gelten ausschließlich die nachfolgenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) in ihrer zum Zeitpunkt der Bestellung gültigen Fassung.

  2. Verbraucher im Sinne dieser AGB ist jede natürliche Person, die ein Rechtsgeschäft zu Zwecken abschließt, die überwiegend weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können (§ 13 BGB). Unternehmer ist eine natürliche oder juristische Person oder eine rechtsfähige Personengesellschaft, die bei Abschluss eines Rechtsgeschäfts in Ausübung ihrer gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit handelt (§ 14 BGB).

  3. Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende Allgemeine Geschäftsbedingungen des Kunden werden nicht Vertragsbestandteil, es sei denn, ihrer Geltung wird ausdrücklich und schriftlich zugestimmt.

§ 2 Produktkategorien und besondere Leistungsarten

  1. Der Anbieter vertreibt über den Shopify-Online-Shop insbesondere Neugeräte und Zubehör namhafter Marken (u.a. John Deere, STIHL) sowie individuell gefertigte Bauteile und Ersatzteile im Wege des 3D-Druck-Verfahrens.

  2. Bei der Bestellung von 3D-gedruckten Sonderanfertigungen oder individualisierten Ersatzteilen nach Kundenspezifikation richtet sich die Leistung nach den vom Kunden übermittelten Maßen, Daten oder Mustern. Der Kunde trägt die Verantwortung für die Richtigkeit der bereitgestellten Daten.

  3. Ausschluss des Widerrufsrechts: Ein Widerrufsrecht besteht nicht bei Verträgen zur Lieferung von Waren, die nicht vorgefertigt sind und für deren Herstellung eine individuelle Auswahl oder Bestimmung durch den Verbraucher maßgeblich ist oder die eindeutig auf die persönlichen Bedürfnisse des Verbrauchers zugeschnitten sind (§ 312g Abs. 2 Nr. 1 BGB). Dies gilt für alle nach Kundenspezifikation angefertigten 3D-Druck-Lösungen.

§ 3 Vertragsschluss und Bestellvorgang

  1. Die Präsentation der Waren im Online-Shop stellt kein rechtlich bindendes Angebot des Anbieters auf Abschluss eines Kaufvertrags dar, sondern ist eine unverbindliche Aufforderung an den Kunden, Waren zu bestellen (invitatio ad offerendum).

  2. Der Kunde kann aus dem Sortiment des Anbieters Produkte auswählen und diese über den Button „In den Warenkorb“ sammeln. Über den Button „Zahlungspflichtig bestellen“ (oder eine entsprechend eindeutig beschriftete Schaltfläche gem. Button-Lösung) gibt der Kunde einen verbindlichen Antrag zum Kauf der im Warenkorb befindlichen Waren ab.

  3. Der Anbieter sendet dem Kunden daraufhin eine automatische Empfangsbestätigung per E-Mail zu (Bestellbestätigung). Diese dokumentiert lediglich, dass die Bestellung beim Anbieter eingegangen ist, und stellt noch keine Annahme des Antrags dar.

  4. Der Vertrag kommt erst durch die Annahmeerklärung des Anbieters zustande. Der Anbieter ist berechtigt, das in der Bestellung liegende Vertragsangebot innerhalb von 3 Tagen anzunehmen. Die Annahme wird entweder durch eine separate E-Mail (Auftragsbestätigung/Versandbestätigung) oder durch die Lieferung der Ware erklärt. Bei Auswahl von Sofortzahlungsdienstleistern (z.B. PayPal, Klarna) kommt der Vertrag abweichend davon bereits mit der Bereitstellung der Zahlungsanweisung durch den Kunden zustande.